Erfahrungsbericht

Impressum

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Das Gerät ist immer noch im Einsatz und leistet gute Dienste.

Nachtrag von 2008-05-21 zum Thema "Wirtschaftlichkeit"

Zum Jahresanfang 2005 waren die Kosten für hochwertige und schnelle CF-Speicherkarten noch sehr hoch. 4 Speicherkarten zu je 1 GB hätten damals mehr gekostet als 1-mal 1 GBplus CompactDrive.

Bei sinkenden Preisen für Notebooks und dem anhaltenden Preisverfall für Speicherkarten sieht die Rechnung inzwischen anders aus. In meinen Augen und bei einer aktuell benötigten gesamten Speicherleistung von maximal 8 bis 16 GB ist ein mobiler Festplattenspeicher daher inzwischen wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. Der Trend geht inzwischen auch weg von den Nur-Speicher-Lösungen zu Geräten, die gespeicherte Bilder auch anzeigen können. Ob Du dies wirklich brauchst, muß Du anhand Deiner Arbeitsweise, der benötigten Speicherleistung und der aktuellen Preissituation für Dich selbst entscheiden.

Mobile Festplatte Compact Drive PD7X

Abbildung

Vorbemerkung

Seit dem 22.03.2005 verwende ich ein CompactDrive mit 80 GB Festplatte. Abweichend zur Abbildung stehen mir Akkus von Ansmann mit 2200 mAh zur Verfügung. Ab April 2005 wird das Gerät sogar mit 2600er Akkus von Ansmann ausgeliefert. Die eingebaute 2,5"-Notebook-Festplatte hat eine Leistungsaufnahme von 0,7 A.

Lieferumfang/Zubehör und technische Daten von Akku und Festplatte können je nach Vertriebsfirma und Lieferzeitpunkt abweichen.

Praxistest

Positiv

Display

Negativ

Weitere Beobachtungen und Hinweise

Eigene Messungen

Übertragungszeiten von Speicherkarte auf CompactDrive

Kartentyp Transcend
CF 45x
256 MB
Transcend
CF 45x
512 MB
Kopierdaten
Dateigröße
115 Bilder - 245 MB
2.157 bis 2.363 KB
224 Bilder - 484 MB
2.157 bis 2.363 KB
Messung A 1 min 27 s 2 min 23 s
Messung B 1 min 10 s 2 min 6 s
Vergleich mit Giga2 4 min 43 s 8 min 27 s

Hinweise zu Testbedingungen bei der Zeiterfassung

Neben der Leistung der externen Speicherplatte haben auch die Art und Größe der Speicherkarte und der darin vorhandenen Schaltungstechnik und die Größe der einzelnen Dateien einen Einfluß auf die Kopiergeschwindigkeit. (Das Kopieren von 200 Dateien mit je 2 MB ist trotz gleichem Gesamtvolumen im allgemeinen schneller als das Kopieren von 400 Dateien zu je 1 MB)

Die Angabe 45x bei meinen Speicherkarten zeigt, daß unter günstigen Voraussetzungen eine Lese/Schreibgewindigkeit von 6.750 KB/s oder 6,75 MB/s erreichbar ist.

Es handelt sich um Flash-Karten mit SLC-Chips, die im Vergleich mit preiswerten MLC-Chips eine höhere Schreibgeschwindigkeit, geringeren Stromverbrauch, geringere Fehleranfälligkeit und längere Lebensdauer ermöglichen. Nach Aussagen von Chip-Herstellern sind SLC Chips beim Schreiben viermal schneller und beim Schreiben 30 Prozent schneller als MLC-Chips.

Die unter CompactDrive (A) genannten Zeiten beinhalten den gesamten Zeitaufwand vom Einsetzen der Speicherkarten bis nach dem Entnehmen der Speicherkarte nach erfolgreichem Kopiervorgang.

Die unter CompactDrive (B) genannten Zeiten erfassen nur die Kopierdauer nach Start des Kopiervorgangs bis zur OK-Meldung.

Große Abweichungen zwischen A- und B-Messungen können ein Indiz dafür sein, daß das Einsetzen der Speicherkarte zu umständlich ist oder der Benutzer zu wenig Übung hat. Die von mir festgestellte Zeitdifferenz von weniger als 20 s ist völlig unkritisch.

Akkuleistung

Mit frisch geladenen Akkus konnten 46 CF-Karten 512 MB fehlerfrei kopiert werden. Bei Karte 47 trat nach 204 von 224 zu kopierenden Dateien ein Fehler auf. Nach 10 min Pause konnte ich bis Karte 68 erfolgreich weiterarbeiten. Danach waren die Akkus erschöpft.

Danach habe ich die Akkus wieder vollständig geladen, das Gerät dann aber nicht mehr benutzt. Nach 3 Wochen konnte ich 57 Speicherkarten fehlerfrei kopieren.

Diese Leistung sollte auch Profi-Fotografen reichen.

Tip: Für fehlerfreies Kopieren sollte die im Display angezeigte Spannung den Wert von 4,8 V kurz nach dem Einschalten und 4,7 V während eines Kopiervorgangs möglichst nicht unterschreiten.
Zum Vergleich: Mit dem Jobo Giga 2 und frisch geladenem Akku konnten nur 9 Karten kopiert werden. Nach 3 - 5 Tagen ist der Akku entladen, da das unbenutzte Gerät sich nicht vollständig abschalten läßt.

Hinweise zu Testbedingungen

Mein PD7X enthält eine Notebook-Festplatte, die laut Typenschild eine Stromaufnahme von 0,7 A besitzt. Zum Vergleich: Anfang 2005 haben handelsübliche Festplatten eine Stromaufnahme zwischen 0,5 und 1,0 A.

Akku: Ansmann 2200 mAh (mit den inzwischen gelieferten Ansmann 2600 mAh sind noch mehr Kopiervorgänge zu erwarten)

Speicherkarte: Transcend CF 45x mit 512 MB

wegen SLC-Chips geringerer Stromverbrauch als bei Karten mit MLC-Chips

Kopiervolumen: 224 Bilder - 484 MB

Betriebsdauer je Kopiervorgang: maximal 2 min 20 s

Die Speicherkarten wurden in kurzer Folge kopiert, d.h.: nach jedem Transfervorgang wurde das CompactDrive ausgeschaltet, wenige Sekunden später wieder eingeschaltet und die gleiche Speicherkarte erneut kopiert. Unter Praxisbedingungen sind größere Zeitabstände zwischen den Transfers zu erwarten, da die Speicherkarten normalerweise wieder in die Kamera eingesetzt, dort gelöscht und dann wieder mit Aufnahmen gefüllt werden. Bei dieser Vorgehensweise (mit mindestens 20 min Abstand zwischen den Transfers) erwarte ich sogar mehr erfolgreiche Kopiervorgänge als ich in meinem Test nachweisen konnte.

Gesamturteil

Die von mir genannten Schwachpunkte stellen bei meiner Arbeit mit dem CompactDrive keine schwerwiegende Beeinträchtigung dar und können daher vernachlässigt werden. Sie sollten jedoch im Rahmen der Produktpflege bei Nachfolge-Modellen behoben werden.

Sehr kurze Übertragungszeiten, erstaunlich lange Akkulaufzeit und hochwertige NiMH-Mignon-Akkus sprechen für das Gerät. Besonders angenehm empfand ich, daß die OK-Anzeige im Display bis zum Abschalten des Geräts erhalten bleibt und daß die grüne OK-LED auch aus mehreren Metern Entfernung und selbst bei hellem Umgebungslicht gut erkennbar ist.

Webdesign: © Ombligo, 2005-03-22 / Update 2005-04-27 / Redesign 2008-05-19

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